Den musikalischen Rahmen bilden wieder das BallhausEnsemble Wien gemeinsam mit Musikern des Orchestre de la Suisse Romande.

Die Geschichte des Walzers

Die Ursprung des berühmten Wiener Walzers geht auf die Volkstänze im Süddeutschland des XVI. und XVII. Jahrhundertes zurück („Waltz“ bedeutet auf Deutsch zu drehen).

Zunächst war es ein Bauerntanz, der als unmoralisch wahrgenommen wurde. Langsam wurde er in die Wiener Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eingefürt, und endete schließlich im Kaiserhof während des Wiener Kongresses (1814-1815) in den privaten Räume der Aristokratie. 

Ein Paartanz, der die größten Komponisten wie Beethoven, Brahms, Chopin, Ravel, Schubert, Schumann, Sibelius, usw. inspirierte.

Johann Strauss, König des Walzers

Johann Strauss senior (1804-1849) komponierte über 150 Walzer und brachte sein Orchester aus Wien nach London, um verliebten Paare Walzer tanzen zu lassen.

Unter der Leitung von Johann Strauss Sohn (1825-1899),  wurde der Walzer mit kontrastreichen Themen geschmückt.

Er schreibt unvergängliche Werke, darunter die schöne blaue Donau (1867) und der Walzer des Kaisers (1888). 

Heute

Mehr als 400 Bälle finden in Wien jeden Winter statt und ziehen rund 300.000 Fans aus der ganzen Welt an.

Inspiriert von dieser schönen Tradition haben viele internationale Städte – wie Paris, Brüssel, Zürich, Barcelona, Moskau, Sofia, Rom, Montreal – und jetzt auch Genf diese schöne Tradition übernommen.