13 November 2020 - Nächster Wiener Ball im Musée Ariana.

Eine einzigartige Tradition

 

Eine weltweit einzigartige Tradition aus dem 18. Jahrhundert

 

Kaiser Joseph II. (1741-1790) öffnete anlässlich des ersten Balles die Tore der Wiener Hofburg. Traditionelle Wiener Tänze waren schon immer ein Anlass, an langen Winterabenden auf Partys diplomatische und wirtschaftliche Gespräche zu führen. Sie waren der Aristokratie und der Privatsphäre des Kaisers vorbehalten. Aus dieser Zeit hat sich die einzigartige Etikette, die sich mit den Klängen von heute vermischt, erhalten:

  • Ein majestätischer Ort
  • Kleiderordnung: Smoking und langes Kleid
  • Verschiedene Orchester
  • Die Eröffnung des Balls des Jungdamen und -herrenkomitees in weißen Kleidern und Frack
  • „Alles Walzer“: Ritual, das vom Konzertmeister ausgesprochen wird, um das Publikum zum Walzer tanzen einzuladen
  • Die „Damenwahl“, bei der die Damen zum Tanz bitten
  • Der „Quadrille“ Tanz um Mitternacht
  • „Brüderlein fein“: der letzte Tanz am frühen Morgen

Eine andere einzigartige Tradition setzt sich bis heute fort: die „Damenspende“ – ein kleines Geschenk, das jede Dame als Andenken an den Ball erhält.